Damaris, M.A.

Meine Freundin und Kommilitonin ist schon zu Beginn unseres Studiums der AV Athenia beigetreten. Bei mir hat das etwas länger gedauert.

Durch meine Freundin hatte ich viele Einblicke in das Verbindungsleben und lernte die Athenen kennen und schätzen. So sehr mir die vielen Unternehmungen mit den Mädels auch Spaß machten, blieben Zweifel, die mich zögern ließen. Ich muss neben dem Studium arbeiten, habe selbst einen großen Freundeskreis, sowie eine große Familie. Könnte ich genug Zeit und Geld investieren? Und würde ich mit meinem etwas unkonventionellen Äußeren überhaupt aufgenommen werden?

Verbindungen gelten allgemein ja eher als traditionell. Doch die Mädels und auch die hohen Damen belehrten mich eines Besseren. Sie haben mich herzlichst und ohne Vorurteile aufgenommen. Offizielle Veranstaltungen werden so rechtzeitig angekündigt, dass man sie ohne Probleme einplanen kann. Natürlich unternehmen wir auch gerne viel miteinander, aber es gibt keinen Vergnügungszwang. Das Studium geht vor, auch für Nebenjob oder sonstige wichtige Termine hat jede Athene Verständnis. Schließlich sind oder waren Sie alle in der gleichen Position: Studentin.

Dies ist für mich ein ganz wichtiger Verbindungsgedanke. Dass man mit seinen großen und kleinen Problemen zu den anderen kommen kann und diese einem mit Rat und Tat zur Seite stehen. Und um genau das zurückzugeben. Nicht nur in Bereichen des Studiums, in allen Bereichen einer Freundschaft.

Denn das macht uns Athenen aus. Wir sind nicht nur Verbündete im Geiste, wir sind Freundinnen.

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